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Wer sind wir ?

Seit 1890 ist der Verband der Schweizerischen Philatelisten-Vereine (VSPhV) der Dachverband der Schweizerischen Briefmarken­sammlervereine. Über die Jahrzehnte hat sich der Aufgabenkreis etwas verändert und die Schwerpunkte unsere Aktivitäten haben sich ebenfalls verlagert.
Die Hauptaufgabe ist aber immer noch dieselbe! So versucht der VSPhV seit über hundert Jahren die Philatelie zu fördern und seine Mitglieder bei der Ausübung ihrer Freizeitbeschäftigung zu begleiten.
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Letzte Aktualitäten / Informationen

  • Rolf Leuthard zum neuen Zentralpräsidenten gewählt

    An der ordentlichen Delegiertenversammlung des Verbandes Schweizerischer Philatelistenvereine (VSPhV) vom 3. November 2018 in La Chaux-de-Fonds wurde Rolf Leuthard zum neuen Zentralpräsidenten des VSPhV gewählt.

    Rolf Leuthard übernimmt das Amt offiziell am 1. Januar 2019 von seinem Vorgänger Hans Schwarz. Dieser hat den Verband während rund zweieinhalb Jahren geführt, nachdem Jvo Bader Mitte 2016 aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste und der damalige Vizepräsident, François Bernath das Amt nicht übernehmen wollte.

    In den vergangenen zwei Jahren war Rolf Leuthard Mitglied und Vizepräsident des Zentralvorstandes und konnte sich in die verschiedenen Geschäfte einarbeiten. Der Zentralvorstand ist davon überzeugt, dass mit Rolf Leuthard der ideale Kandidat für dieses Amt gefunden werden konnte und wünscht ihm bei seiner Arbeit viel Glück.

    Rolf Leuthard (Jahrgang 1950) bringt eine reiche Berufserfahrung aus verschiedenen Führungspositionen in der Armee und in der Verwaltung mit, wie auch aus zahlreichen Präsidien von Vereinen und Gesellschaften. Gleichzeitig ist er ein ausgezeichneter Philatelist und erfolgreicher Aussteller im In- und Ausland.

  • Umfragen 2018

    Umfrage unter Vereins- und Verbandsmitgliedern, die bisher noch nie an einer Wettbewerbsausstellung teilgenommen haben
    Schweizer Briefmarkenzeitung Nr. 7-8, Juli 2018

    Obschon die Zahl der eingegangenen Antworten mit 56 nicht als “überwältigend” bezeichnet werden kann, dürfte die statistische Auswertung ein typisches Bild der Schweizer Sammlerschaft abgeben: die Hälfte sammelt aus Freude am gewählten Sammelgebiet und hegt keine Ambitionen, sich mit Sammlerkollegen zu messen. Briefmarkensammeln kann also immer noch als Breitensport der Mitglieder unserer Philatelisten-Vereine bezeichnet werden, auch wenn die Sammler immer älter werden, wie die Dauer der Mitgliedschaft in einem (oder mehreren) Vereinen zeigt: zwei Drittel der Antwortenden sind über 20 Jahre dabei.

    Die Ergebnisse der vorliegenden Umfrage werden, zusammen mit denjenigen der Umfrage unter den Ver-bandssektionen, einer Arbeitsgruppe dazu dienen, das Ausstellungswesen zu überdenken und allenfalls neue und/oder veränderte “Angebote” zum Präsentieren von Sammlungen zu erarbeiten.

    Detaillierte Ergebnisse der Umfrage

    Umfrage unter den Mitgliedvereinen betreffend die Schaffung neuer Möglichkeiten für Erstaussteller
    Die Rücklaufquote dieser Umfrage ist absolut beschämend!

    Detaillierte Ergebnisse der Umfrage unter den Verbandsvereinen

  • PRAGA 2018 – erfolgreiche Schweizer Aussteller

    Seit 2010 hat in Europa keine internationale Ausstellung mehr stattgefunden. Portugal war verantwortlich für die letzte internationale Ausstellung, die alle Wettbewerbsklassen umfasste. Aus wirtschaftlichen Gründen waren in Prag nur folgende Klassen zugelassen: Traditionelle Philatelie, Postgeschichte, Literatur, offene Klasse, moderne Philatelie, Einrahmen und Fiskalphilatelie. Die Sammlungen im Wettbewerb, Literaturexponate und die Händler waren auf drei verschiedene Standorte aufgeteilt, was sicher ein Nachteil war. Es war für die Besucher deshalb nicht ganz einfach, alles an einem oder zwei Tagen zu besichtigen, dies trotz der guten öffentlichen Verkehrsverbindungen (Metro).

    Von den mehr als 740 angemeldeten Exponaten wurde aus Platzgründen nur die Hälfte angenommen. Die Rahmen, obwohl aus dem Jahr 1968, konnten die Sammlungen relativ gut darstellen, waren aber etwas zu klein. Einige Hintergrundtexte waren nicht lesbar, was bedauerlich ist. Während der verschiedenen Beratungen der Jury mussten 51 Rahmen geöffnet werden, um die Echtheit bestimmter Stücke zu überprüfen; dies zeigt deutlich, wie ernsthaft die Jury ihre Aufgabe erfüllt hat. Allerdings musste kein Schweizer Rahmen geprüft werden, was die Qualität und Bekanntheit unserer Kollektionen und Sammler belegt.

    Das Team, das sich um den Auf- und Abbau der Ausstellung kümmerte, war immer sehr hilfsbereit und kompetent. Ein kleiner Nachteil: Die Beleuchtung des grossen Ausstellungsraumes; einige Sammlungen blieben ein wenig in der Nacht … und so wurden leider die schönen Stücke nicht hervorgehoben.

    Die Schweiz war mit vier schönen Objekten in vier verschiedenen Wettbewerbsklassen vertreten. Zwei Aussteller erhielten hohe Auszeichnungen: Richard Schäfer und Kurt Kimmel.

     Ausstellungsblock

    Der Grandprix ging an einen bekannten Sammler: Joseph Hackmey, für seine fabelhafte Sammlung Altschweiz. Viele von uns hatten die Gelegenheit, diese Sammlung in Lugano zu betrachten.

    Hier die Ergebnisse unserer Schweizer Aussteller:

    M. Richard Schäfer

    (Postgeschichte)

    SWISS LETTER MAIL DURING THE FIRST FEDERAL PERIOD 1849–1854 Cantonal-and Transitional Stamps, Locals and Rayon I, II and III 97 LG
    Kurt Kimmel

    (Fiskalmarken)

    Revenue Stamps Lombardy-Venetia 93 G
    M. Richard Schäfer

    (Literatur)

    THE FIRST FEDERAL POSTAGE STAMPS OF SWITZERLAND LETTER MAIL 01.10.1850 – 30.09.1854 88 GV
    M. Peter Fink

    (Einrahmen)

    Aerogramme from the British Empire 78

    Ich möchte allen unseren Schweizer Ausstellern zu ihren sehr guten Ergebnissen gratulieren, sie sind der Stolz unseres Verbandes.

    Jean-Marc Seydoux, Kommissar

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VSPhV, Verband Schweizerischer Philatelisten-Vereine, Tonimareies 14, 9050 Appenzell

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