Geschichte
1840 wurde in Grossbritannien die erste Briefmarke, die legendäre "Penny Black", herausgegeben. Für die damalige Zeit war dies eine revolutionäre Tat, die das ganze Postwesen änderte. Musste bisher der Empfänger die Taxe bezahlen, so war es nun der Auftraggeber, der diese zum voraus entrichtete. Von vielen wurde dies zwar zunächst als Beleidigung empfunden. Trotzdem hat sich dieses System aber rasch eingelebt. Damit war gewissermassen der Grundstein gelegt zum Sammeln von Briefmarken. Aber ab wann haben sich nun Leute mit dem Briefmarkensammeln beschäftigt? 1841 erste Vereinsgründung in der Schweiz bis 1880 waren es 9 Philatelistenvereine
1890 Gründung des Verbandes Der Philatelisten-Verein Bern mit seinem Präsidenten O. Gruber war es, der den Gedanken zur Gründung eines Verbandes aufgriff und sich im September 1890 in einem Rundschreiben an die damals bestehenden 9 Briefmarkenvereine wandte. Er lud zu einer Delegiertenversammlung am 26. Oktober 1890 in Bern ein.
1893 Erste internationale Ausstellung von Briefmarken in Zürich im grossen Saal des Börsengebäudes.
1896 Während der Landesausstellung in Genf fand eine weitere internationale Briefmarkenausstellung statt.
1910 In den grossen Sälen des Stadt-Casinos in Bern fand vom 3. bis 12. September eine internationale Briefmarkenausstellung statt. 160 Aussteller zeigten ihre Schätze.
1914 Nationale Briefmarken-Ausstellung während der Landesaustellung in Bern
1922 Vom 3. bis 12. September fand in Genf eine internationale Briefmarkenausstellung statt, die von 113 Ausstellern mit 130 Objekten beschickt wurde. 99 Exponate stammten aus der Schweiz, 9 aus Frankreich, 6 aus Polen. Weitere 8 Länder waren nur mit 1-2 Sammlungen vertreten.
1934 Aus Anlass seines 50jährigen Bestehens führte der Schweiz. Philatelisten-Verein Zürich vom 29. September bis 7. Oktober im Kunstgewerbemuseum der Stadt Zürich eine Nationale Briefmarken-Ausstellung, die NABA 1934, durch. Dies geschah aber auch aus der Erkenntnis heraus, dass sich zwar Briefmarken-Ausstellungen stetig wachsender Beliebtheit erfreuen, in der Schweiz aber seit 1914 keine nationale Ausstellung mehr stattfand.
1938 Der Städtische Saalbau in Aarau beherbergte vom 17. bis 25. September die Nationale Briefmarkenausstellung, an der 195 Sammlungen zu sehen waren, davon 12 in der Ehrenklasse und 13 ausser Wettbewerb.
1943 Für die Schweizer Philatelie ein ganz besonderes Jahr, feierten doch die ersten Schweizer Briefmarken, die Zürich 4 und 6 sowie Doppelgenf, ihren hundertsten Geburtstag. Am 1. März 1843 hat Zürich als erste Postverwaltung auf dem europäischen Festland Briefmarken, eben die Zürich 4 und 6, herausgegeben. Nationale Briefmarkenausstellung GEPH, im Palais des Expositions Genf
1951 Die 4. Nationale Briefmarkenausstellung LUNABA vom 29. September bis 7. Oktober im Kunsthaus der Stadt Luzern.
1953 2. Internationale Motiv-Briefmarkenausstellung IMA, im Kursaal in Bern
1955 Nationale Briefmarkenausstellung in Lausanne, die von rund 13'000 Personen besucht wurde.
1957 In Langenthal fand erstmals eine schweizerische Jugend-Briefmarkenschau statt, an der 198 Jungsammler teilnahmen.
1959 Nationale Briefmarkenausstellung NABAG 1959 in St. Gallen
1961 Erste Regiophil in Liestal
1965 206 Sammler beteiligten sich an der 7. Nationalen Briefmarkenausstellung NABRA, Bern
1966 131 Jungsammler beteiligten sich an der 2. Nationalen Jugend-Briefmarkenausstellung in Luzern.
1971 8. Nationale Briefmarkenausstellung NABA 1971, Basel
1977 Erstmals in der Geschichte der Schweizer Philatelie fand in unserem Lande, nämlich in Bern, eine internationale Briefmarkenausstellung für junge Philatelisten, die JUPHILEX 77, statt. Sie fand ein überaus grosses Interesse und war deswegen ein voller Erfolg.
1978 Nach 23 Jahren Unterbruch fand wieder eine Nationale Briefmarkenausstellung in Lausanne statt. Nur etwa 20'000 Personen besuchten die im Palais de Beaulieu untergebrachte LEMANEX 78. Die Besucherzahl blieb weit unter den Erwartungen und dies obwohl kein Eintrittsgeld erhoben wurde.
1979 Ueber 12'000 Besucher konnten sich an der 4. Nationale Briefmarkenausstellung junger Philatelisten NAJUBA 79 in Baden vom ausserordentlichen hohen Niveau der ausgestellten Sammlungen überzeugen.
1983 TEMBAL 83 , 4. Internationale Motivbriefmarkenausstellung in Basel
1984 Nach fünzig Jahren Unterbruch war Zürich wieder Schauplatz einer Nationalen Briefmarkenausstellung. Die NABA ZÜRI 84, die von 22. Juni bis 1. Juli in den Oerlikoner Züspa-Hallen untergebracht war, wurde von rund 32'000 Personen besucht. Gleichzeitig wurde auch die 6. Nationale Briefmarkenausstellung junger Philatelisten durchgeführt. Sie fand erstmals im Rahmen einer Nationalen der Senioren statt. Es nahmen 107 Jungsammler, davon 23 ausländische Gäste,daran teil.
1987 GIONA'87, Bellizona 7. Nationale Briefmarkenausstellung junger Philatelisten
1990 HELVETIA GENEVE 90, 8. Nationale Briefmarkenausstellung junger Philatelisten
1993 WIBRA / JUNAPHILEX 93 in Winterthur Trilaterale Briefmarkenausstellung der Länder Deutschland, Oestereich, Schweiz und 9. Nationale Briefmarkenausstellung junger Philatelisten mit internationaler Beteiligung
1991 JUBILA 91, Trilaterale Jugend-Ausstellung in Renens
1995 BASLER TAUBE 95 JUNAPHILEX 95 10. Nationale Briefmarkenausstellung junger Philatelisten mit internationaler Beteiligung
1996 JUBILA 96 Wettingen, Trilaterale Jugend-Ausstellung Swiss Stamp Open Winterthur, eine neue Form von Briefmarkenausstellungen in der Schweiz
1998 Yverdon-les-Bains, kleine Nationale
JUNAPILEX 98, 11. Nationale Briefmarkenausstellung junger Philatelisten mit internationaler Beteiligung
1999 2. Swiss Stamp Open Winterthur
2000
NABA 2000, St. Gallen, "faszination des sammelns"
JUNAPHILEX 2000, 12. Nationale Briefmarkenausstellung junger Philatelisten mit internationaler Beteiligung
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