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  • Jurybericht der philexpo’ 17 in Wettingen

    An der philexpo’17 waren 83 Exponate zu beurteilen; davon wurden deren 63, also drei Viertel, erstmals an einer Rang-II-Ausstellung gezeigt. Dieser hohe Anteil beweist, dass sich viele Teil­nehmer an einer Rang-III-Ausstellung zur weiteren Entwicklung ihres Objekts haben anspornen lassen. Die präsentierten Sammlungen waren von einem insgesamt hohen Niveau und vermittelten einen guten Querschnitt der gegenwärtigen Philatelie, und auch drei Objekte mit Ansichtskarten waren vertreten.

    Der Dank der Jury richtet sich in erster Linie an die Aussteller, denn nur durch deren Bereitschaft, ihr Exponat ein weiteres Mal einer Beurteilung durch kritische “Richter” unterziehen zu lassen und sich der Konkurrenz anderer Sammler zu stellen, hat diese interessante Veranstaltung ermöglicht. Natürlich bedankt sich die Jury auch bei allen Besuchern, denn nichts wäre enttäuschender ge­wesen als eine fehlende Würdigung der mit grossem Engagement ausgeführten Arbeiten als Resultat langjähriger Sammlertätigkeit durch viele interessierte Betrachter.

    Die Jury dankt im Weiteren auch:
    – dem Präsidenten des Organisationskomitees, Herrn Peter Suter, sowie seinem ganzen Team für die Organisation und Unterstützung
    – der Stiftung zur Förderung der Philatelie
    – den Sponsoren und Donatoren der zahlreichen Preise.

    Da für die Teilnahme an einer Rang-II-Ausstellung alle Exponate bereits mindestens einmal gezeigt worden sind, erfolgt die Anmeldung in den meisten Fällen in der zutreffenden Wettbewerbsklasse. Trotzdem kann es vorkommen, dass beim Ausbau von 5 auf 7 Rahmen das Schwergewicht verlagert wird, was eine Umteilung sinnvoll erscheinen lässt; aus diesem Grund wurde das Exponat Nr. 42 von der Klasse 4 in die Klasse 3 umgeteilt.

    Als Folge der Nachprüfung der Anmeldeformulare wurde auf die Bewertung des Exponats Nr. 67 verzichtet, da die Qualifikation für die Teilnahme an einer Rang-II-Ausstellung nicht gegeben war.

    Falls die erzielte Bewertung nicht jeden Aussteller gleichermassen befriedigt und möglicherweise auch tiefer ausgefallen ist als bei der letzten Veranstaltung, rufen wir doch alle Teilnehmer dazu auf, sich nicht entmutigen zu lassen. Arbeiten Sie weiter an Ihrem Exponat und beherzigen Sie die Ratschläge der Jury; Sie werden dabei feststellen, dass Ihre Kenntnisse über das Sammelgebiet und damit die Freude am Thema zunehmen werden.

    Nach Abschluss der Arbeiten hat die Jury den Ausstellerinnen und Ausstellern der Wettbewerbs­klassen folgende Medaillenränge zugesprochen:
    50  Gold         (80−100 Punkte)
    27  Vermeil    (70−79 Punkte)
    5  Silber       (60−69 Punkte)

    77 Exponate (Ränge Vermeil und Gold) haben sich für die Teilnahme an einer Rang-I-Ausstellung qualifiziert; bis Ende Juni können sich also deren Besitzer für die Teilnahme an der NABA in Lugano vom 17.-20. Mai im kommenden Jahr anmelden.

    Die Jury wünscht allen Ausstellern weiterhin viel Freude und Erfolg beim Weiterentwickeln ihrer Sammlung.

    Wettingen, den 13. Mai 2017
    Der Jury-Präsident: Giovanni Balimann

     

  • Nur noch wenige Tage bis zur philexpo’17!

    Die philexpo’17 ist eine Nationale Briefmarkenausstellung der Stufe II.
    Sie findet im Sportzentrum tägi in Wettingen statt.
    www.philexpo.ch

    Nebst einer interessanten Ausstellung mit über 80 Exponaten erwartet Sie auch eine grosse Börse mit 18 Händlern und eine Sonderschau mit herausragenden Sammlungen wie die “Basler Taube”, “Penny Black”, “Weltpolitik auf Briefmarken”).

    Und wir zeigen auch die bedeutendste Sammlung über den Kanton Aargau mit dem Titel “Der Kanton Aargau – von der alten Eidgenossenschaft bis zur Helvetik”.

    Am Samstag findet zudem die Schweizer Erstaufführung des Films “Die blaue Sophia”, ein Film über die Auswüchse der Sammelleidenschaft und ums Briefmarkensammeln mit anschliessender Podiumsdiskussion zum Thema “Faszination Briefmarkensammeln”.

    Während den Öffnungszeiten am Freitag und Samstag ist eine kleine Sonderpoststelle vor Ort eingerichtet, die die aktuellen Briefmarken verkauft und die Belege mit dem Sonderstempel abstempelt.



     

    Öffnungszeiten:
    Freitag 12. Mai 2017 10:00 – 18:00
    Samstag 13. Mai 2017 10:00 – 18:00
    Sonntag 14. Mai 2017 10:00 – 16:00

  • Der VSPhV ist auf Kurs!

    2017-02-28 Mit dem unerwarteten Präsidentenwechsel im Juni vergangenen Jahres beschäftigte sich der Zentralvorstand auch umgehend mit Vorkehrungen zur Kostensenkung im Verband.
    Die dort aufgeführten Massnahmen wurden zwischenzeitlich in die Wege geleitet und sind bis heute grösstenteils abgeschlossen. Das Sekretariat wird neu von der Firma Rölli-Schär AG in Luzern betreut, erste Ansprechpartnerin für die Anliegen des VSPhV ist Frau Carin Schärer. Unser Sekretariat und Verwaltung sind ein komplexes Gebilde, aber die befürchteten «Kinderkrankheiten» beim Wechsel sind erfreulicherweise weitgehend ausgeblieben. Dafür gebührt allen Beteiligten ein grosser Dank. Gleichzeitig bitte ich um Ihr Verständnis, falls einmal ein Fehler passieren sollte.
    Das zweite grosse Projekt bei dieser Reorganisation war die Rückführung des Adresswesens in das Verbandssekretariat. Bekanntlich war die 2004 beschlossene Auslagerung bei vielen Vereinsvertretern nicht gerade auf Begeisterung gestossen, vor allem sind die Kosten in den vergangenen zwölf Jahren überproportional gestiegen. Dies vor allem auch unter Berücksichtigung der sinkenden Mitgliederzahlen, was eigentlich weniger Aufwand bedeuten sollte. Diese Kostensteigerung kann nicht nur der Firma LDM Heidy Fasler angelastet werden, sondern die Begehrlichkeiten an das Adresswesen sind im Laufe der Jahre immer wieder gestiegen. Zwar haben die Adressverwaltung und die hinter ihr stehenden EDV-Programme einwandfrei funktioniert, aber man kann sich schon auch fragen, ob es statt eines Rolls-Royce auch ein Mercedes getan hätte?
    Kurz und gut, das Adresswesen ist in der Zwischenzeit ebenfalls wieder in unserem Sekretariat in Luzern angesiedelt. Es wurden die entsprechenden Anpassungen der EDV vorgenommen und auch hier sind die Kinderkrankheiten weitgehend ausgeblieben.
    Die ganzen Umstellungen sind zwar kurzfristig mit einmaligen, wenn auch überschaubaren Kosten verbunden, längerfristig werden sich die Minderkosten aber positiv auf die Verbandsrechnung niederschlagen.
    Als letzte Handlung wird jetzt noch das alte Sekretariat in Romont geräumt. Danach kann diese Umstrukturierung als abgeschlossen betrachtet werden. Der VSPhV ist dann für die Zukunft gut gerüstet!

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